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 Acht Sabbate für Hexen

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Blut_Schwester
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BeitragThema: Acht Sabbate für Hexen   Mo Apr 23, 2012 10:27 pm

IV.Imbolg 2. Februar
Allgemein bekannt ist Imbolg,wir Hexen kennen es unter dem schönen Namen Lichtmeß,unter dem das Fest christianisiert wurde,verständlicherweise,weil dieses Lichterfest eine schöne Angelegenheit sein kann und sein sollte.Es ist das Erwachen des Jahres,das erste embryonale sich Rühren des Frühlings im Schoß von Mutter Erde.Der Mond ist das Lichtsymbol der Göttin und steht vor allem für ihren dreifaltigen Aspekt von Jungfrau,Mutter und Greisin (Bezauberung,Reife und Weisheit).Mondlicht ist im besonderen das der Inspiration.So paßt das Imbolg das Fest der Brigid(Brid,Brigante) sein sollte,der strahlenden dreifachen Musengöttin,die auch Fruchtbarkeitbringt,denn zu Imbolg,wenn die ersten Hornklänge des Frühlings aus der Ferne vernommen werden können,wird der Geist ebenso erquickt wie der Körper und die Erde.Brigid kommt aus dem keltischen Königreich,ist ein klassisches Beispiel einer christianisierten heidnischen Gottheit,wobei nur wenig versucht wurde,diesen Umstand zu verbergen,sie ist eine alte heidnische Fruchbarkeitsgöttin in einem fadenscheinigen christlichen Gewand.Die Brigid lebte ungefähr 453-523 n.Chr.,aber ihre Legenden,Merkmale und heiligen Stätten sind jene der Göttin Brigid und die Volksbräuche zum Tag der Hlg.Brigid sind in den keltischen Ländern offensichtlich vorchristlich.Es wird gesagt das sie von einem Zauberer großgezogen wurde und das sie die Fähigkeiten besaß Speisen und Tränke zu vermehren,um die Bedürftigen zu nähren - einschließlich die erfreuliche Gabe,ihr Badewasser in Bier zu verwandeln.Die Anfertigung von St.Brigidkreuzen aus Binsen oder Stroh leitet sich wahrscheinlich von einer alten vorchristlichen Zeremonie her,die in Verbindung mit der Vorbereitung der Frühjahrsgetreidesaat stand.
V.Frühlingstagundnachtgleiche,21.März
"Die Sonne",bewaffnet sich zur Frühlingstagundnachtgleiche.Licht und Dunkelheit sind in der Waage,doch das Licht besiegt die Dunkelheit.Es ist grudsätzlich ein solares Fest und ein Neuankömmling zur Alten Religion im keltischen und teotonischen Europa.Obwohl durch den Einfluß der Teutoren - Margaret Murrays"Sonnenwend-Eroberer-Jul und Mittsommer zu den vier Großen Sabbaten der vietreibenden Kelten hinzukamen,umfaßte die neue Synthese immer noch lediglich sechs Festlichkeiten.Dennoch sind die Tagundnachtgleichen heute fraglos unsere Belgleiter,moderne Heiden begeben die acht Festlichkeiten fast einheilig,und niemand vermeint,daß die zwei Äquinoktien eine Neuerung seien.Sie sind ein echter Bestandteil heute existierender Heidentration,selbst wenn ihre Samen aus dem Mittelmeerraum hereingeweht wurden und,wie viele andere fruchtbare Elemente daneben,in der Scholle der Jahrhunderte im Untergrund keimten.Doch wenn das Frühlingsäquinoktium auch,was die menschliche Fruchtbarkeit anlangt,vor Bealtaine nicht bestehen kann,kann es doch zu recht den Aspekt der pflanzlichen Fruchtbarkeit innebehalten,wenn es auch im Norden ein anderes Stadium davon kennzeichnet.Das "Buch der Schatten"sagt,daß anläßlich dieses Festes "das Symbol des Rades auf dem Altar aufgestellt werden sollte,flaniert von von brennenden Kerzen oder von Feuer in irgendeiner Form.
VI.Bealtain der.30.April bzw. Walpirgisnacht
In der keltischen Tradition sind die beiden allergrößten Festage Bealtaine und Samhain-der Beginn des Sommers und der Beginn des Winters.Die ursprüngliche Bedeutung ist "Bel-Feuer"-das Feuer des keltischen oder proto-keltischen Gottes,der verschiedentlich Bel,Beli,Balar,Balor oder der latinisierte Belenus bekannt war-Namen,die sich auf den nahöstlichen Baal zurückzuführen lassen,dessen Name einfach "Herr" bedeutet.Bel hingegen war der "Strahlende",Gott des Lichtes und des Feuers.Die Bel-Feuer wurden auf den Gipfeln der Hügeln entzündet,um die Rückkehr von Leben und Fruchtbarkeit in die Welt zu feiern.Die Eiche ist der Baum des Gottes des Zunehmenden Jahres,zu diese Jahreszeit ist der Weißdorn ein Baum der Weißen Göttin.Das starke volkstümliche Tabu,Weißdornzweige zu brechen oder diese ins Haus zu bringen,wird trationellerweise am Maienabend aufgehoben,dann dürfen Zweige für das Fest der Göttin geschnitten werden.In vielen Ländern gehörte es zum Bealtainfest dazu,über das Feuer zu springen.Aus verschiedene Grünen zb. junge Leute um Ehepartner zu gewinnen oder schwangere Frauen,um eine leichte Niederkunft zu gewährleisten.Der Glaube an die magischen Eigenschaften des Festfeuers hält sich hatnäckig,wie wir auch bei Mittsommer,Samhain und Jul sehen werden.Wie dem auch sei,wenn ihr Blüten für euer Ritual wollt(zb als Kränze im Haar der Hexenfrauen),könnt ihr nicht sicher sein,dasß der Weißdorn am Vorabend des Mais bereits in der Blüte steht,und vieleicht müßt ihr euch mit seinen jungen Blättern begnügen.Ihr könnt auch Schwarzdorn,dessen Blüte im April vor seinen Blättern erscheinen.Schwarzdorn(Schlehe)ist zu dieser Jahrezeit ebensfalls ein Baum der Göttin-jedoch gehört er zu ihrem dunklen,verschlingenden Aspekt,dies zeigt auch die Bitterkeit seiner Herbstfrucht.Er pflegte als "Der Hexenbaum" - im übelmeinenden Sinn-und als unglückbringend angesehen zu werden.Den dunklen Aspekt der Göttin zu fürchten,bedeutet aber,an der Wahrheit vorbeizugehen,daß jene nur vernichtet,um neu zu gebären.Das Thema "Opfer und Wiedergeburt"unseres Bealtaine-Ritual spiegelt diese Wahrheit wieder.Um also die zwei Aspekte im Gleichgewicht zu symbolisieren,tragen tragen Frauen Weiß-und Schwarzdorn,Blätter und Blüten ineinander verflochten.
VII.Mittsommer,22.Juni
Die Beudeutsamkeit des Sonnengottes für den Mittsommer-Sabbat ist im wahrsten Sinne des Wortes sonnenklar.Zur Sommersonnenwende steht er am höchsten und strahlt am hellsten,sein Tag hat die längste Ausdehnung.Natürlich und berechtigter Weise grüßen und ehren die Hexen auf dem Gipfel seines Jahreszyklus,sie invozieren ihn,damit er "die Mächte der Dunkelheit in die Flucht schlage" und dem Land Fruchtbarkeit bringe.Mittsommer ist vieleicht das feierlichste unter den Festen in dem Sinne,daß es frohlockt in der Fülle des Überflusses des Jahres,auf dem Höhepunkt des Lichts und der Wärme.Doch selbst auf dem Gipfel seiner Freude zieht der Sabbat-Zyklus das was davor und danach kommt in Betracht.Zu Mittsommer wird der Aspekt des Vorgangs also in der anderen Gottesthematik reflektiert-jenem des Eichenkönigs und des Stechpalmkönigs.Zu Mittsommer unterliegt der Eichenkönig,Gott des Zunehmenden Jahres,seinem Zwillingsbruder dem Stechpalmkönig,dem Gott des Abnehmenden Jahres,da der strahlende Höhepunkt des Sommers aus eben seinem Wesen heraus zugleich der Beginn der Herrschaft aus des Stechpalmkönigs ist,mit dem unausweichlichen Fortschreiten zum dunklen Nadir des Mittwinters,wenn die Reihe an ihm ist,unter den Händen des wiedergeborenden Eichenkönigs zu sterben.Der mittsommerliche Tod des Eichenkönigs hat in der Mythologie viele Formen angenommen.Mittsommer ist ein Feuerfest und zugleich ein Wasserfest,das Feuer ist dabei der Gott-Aspekt,das Wasser der Göttin-Aspekt,wie das Ritual deutlich machen sollte.
VIII.Lughnasadh,31.Juli
Lughnasadh bedeutet "das Gedenkfest an Lugh".In der vereinfachten Schreibweise Lunasa ist es irisch-gälisch für den Monat August.Auf den ganzen Britischen Inseln(nicht nur im "keltischen Randbezirk",sondern auch an solchen Orten wie die Grafschaft Durham und Yorkshire"),haben sich die Volksbräuche zu Lughansadh fast zur Gänze an den Sonntag vor oder nach dem 1.August festgemacht-nicht allein durch die Christianisierung,sondern weil sie große Versammlung von Leuten ,oft auf Bergen oder hohen Hügeln mit sich brachten, welche nur an den freien Tagen möglich waren,die das Christentum angenehmerweise zur Verfügung stellte.Irland stellt eine wahre Goldgrube dar,um auf den Inseln überlebendes Lughnasadh-Brauchtum zu entdecken.Lugh war ein Feuer_Lichtergott des Typus Baal/Herkules,sein Name mag der selben Wurzel entstammen wie das latainische lux Licht(was uns auch Lucifer,"den Lichtbringer",liefert).Jener Lugh ist auch ein Typus des Gottes, der in einem Vermählungsopfer mit der Göttin Tod und Wiedergeburt erleidet,was am deutlichsten in der Legende seiner wälischen Manifestation Llew Llaw Gyffes zum Ausdruck kommt.In Lughnasadh findet wir also die herbstliche Parallele zum Bealtaine-Vermählungsopfer mit Gott des Zunehmenden Jahres.Die Drei Machas-die Dreifache Göttin in ihrem kriegerischen Aspekt-erscheinen als die dreieinige Patronin des Lughnasadhfestes,was uns zurück zur Thematik des Opfers bringt.
IX.Herbstatagundnachtgleiche,21.Sept
Wie ich hervorgehoben habe,sind die zwei Äquinoktien Zeiten des Gleichgewichts.Tag und Nacht stimmen überein,und die Gezeiten des Jahres fließen stätig.Doch wären die Frühlingstagundnachtgleiche das Gleichgewicht eines Atleten verkörpert,der bereit ist vorzuschnellen,ist das Thema der Herbsttagundnachtgleiche jenes von Ruhe nach der Arbeit.Die Sonne ist im Begriff,ins Zeichen von Libra,der Waage einzutreten.In den Statonen der Göttin repräsentiert die Frühlingstagundnachtgleiche Iniation,die Herbsttagundnachtgleiche Erholung.Die Ernte ist eingebracht worden,sowohl Getreide als auch Früchte,dennoch ist die Sonne-obgleich milder und von minderer Glut-noch immer mit uns.Dem Symbolismus höchst angemessen,liegt noch eine Woche vor Michelsmess,dem Fest von Michael/Luzifer,Erzengel des Feuers und des Lichtes,wenn wir anfangen müssen,ihrer Pracht auf Wiedersehen zu sagen.Lughnasadh kennzeichnete die tatsächliche Getreideernte,doch in deren Opferaspekt,die Herbsttagundnachtgleiche makiert die Vollendung der Ernte und den Dank für den Überfluß,mit der Betonung der zukünftigen Wiederkehr jenes Überflusses.Dieses Äquinoktium war die Zeit der Eleusinischen Mysterien,der Mysterien im alten Griechenland,und obwohl nicht alle Deteils bekannt sind,lag den Ritualen von Eleusis sicherlich ein Korn-Ernte-Sybolimus zugrunde.Als Höhepunkt soll man dem Initianten ein einzelnes Weizenkorn gezeigt haben,mit der Ermahnung:"In der Stille wieder der Samen der Weisheit gewonnen." Wie die Deklamation im >>Buch der Schatten<<besagt:"Drum weinen die Weisen nicht,sie frohlocken."
X.Samhain,31.Oktober
Der Vorabend des 1.Novembers,wenn der keltische Winter beginnt,ist das dunkle Gegenstück des den Sommer begrüßende Maienabends.Darüber hinaus war der 1.November für die Kelten der Jahresbeginn selbst und das Samhainfest ihre Sylvesternacht,jener geheimnisvolle Augenblick,der weder zu Vergangenheit noch Gegenwart gehörte,weder zu dieser Welt noch zur Anderen.Die Feldfrüchte mußten bis zum 31.Oktober eingebracht sein,und alles,was noch nicht abgeerntet war,wurde aufgegeben-wegen Puka,eines Nachtmahrs,der seine Gestalt zu ändern vermochte und seine Freude daran fand,Menschen zu plagen,man glaubte,daß dieser die Samhainnacht verbrachte indem er alles nicht Geerntete zerstörte oder verseuchte.Die bevorzugte Verkleidunng des Puka scheint die Gestalt eines abscheulich schwarzen Pferdes gewesen zu sein.Samhain war also einerseits eine Zeit der Beschwichtigung,Divination und Kommunikation mit Toten und andererseits ein Fest ungehemmten Essens,Trinkens und einer trotzigen Bekenntnis zum Leben und zur Fruchtbarkeit angesichts der nahenden Finsternis.Eines war Samhain seit jeher und ist es immer noch,ein lustiges und herzhaftes Fest,eine Nacht des Schabernacks,der Beginn der Regentschaft des nämlichen Herren der Mißherrschaft,die traditionellerweise von nun bis Lichtmeß währt,dennoch mit ernsthaften Untertönen.Nicht daß wir uns der "ursprüglichen Chaos"ins Anlitz,auf daß wir darin die Keime einer neuen Ordnung erkennen mögen.Indem wir es herausfordern und sogat mit ihm lachen,erklären wir unser Vertrauen darin,daß Göttin und Gott aus ihrer ureigenen Natur ihm nicht gestatten können,uns hinwegzufegen.Tatsächlich sollte man örtliche Traditionen stes respektieren,umso mehr,wenn sie wahrhaft lebendig sind.Moderne Hexen fürchten die Götter nicht,die Ausdruck von Kraft und Kosmosrhythmus sind,sie respektieren und verehren sie und arbeiten daran,sie zu verstehen und sich in Einklang mit ihnen zu brigen.Die Kommunion mit den geliebten Toten hingegen,die Divinaton,das Festmahl,der Humor,die Bekräftigung des Lebens,ganz gewiß ja.All diese sind in Einklang mit Samhain als Punkt in den natürlichen,menschlichen und psychischen Rhythmen des Jahres.Zur Frage der Kommunion mit den Toten sollte man nie vergessen,daß diese eingeladen und nicht herbeizitiert sind.Die Kommunikation mit ihm oder ihr erzwingen zu wollen,kann also fruchtlos,ja sogar schädlich sein,das ist nach meinem Gefühl ein Fehler,den viele Spiritualisten begehen,so ernsthaht und wahrhaftig begabt manche ihrer Medien auch sind.Jede Einladung an tote Freunde,zu Samhain oder irgendeinem anderen Zeitpunkt,sollte mit dieser Gemütseinstellung erfolgen.
XI.Jul.22.Dezember
Zur Wintersonnenwende treffen zwei Gottesthematiken des Jahreskreislaufs zusammen-auf eine sogar noch dramatischer Weise als zur Sommersonnenwende.Jul makiert den Tod und die Wiedergeburt des Sonnengottes,gleichfalls makiert es die Bezwingung des Stechpalmenkönigs,des Gottes des Abnehmenden Jahres,durch den Eichenkönig,den Gott des Zusammenden Jahres.Die Göttin,Tod-im-Leben zu Mitsommer,zeigt nun ihren Leben-in-Tod_Aspekt,denn obgleich sie zu dieser Jahreszeit die "aussätzige-bleiche Herrin"ist,die Königin der kalten Finsterniss,ist dies doch der Monent für sie,in dem sie das Kind der Verheißung gebiert,den Liebhaber_Sohn,der sie aufs Neue befruchten und ihrem Königreich Licht und Wärme zurückgeben wird.Die Resonanz zwischen dem Kornzyklus und dem Sonnenzyklus spiegelt sich in vielen Bräuchen wieder.Zb.die Asche des Julfeuers auf den Feldern zu verstreuen oder seine verkohlten Überreste aufzubewahren,um sie in die letzte Garbe der nächsten Ernte einzubinden.Hier begenen wir wiederum den magischen Eigenschaften von allem,was mit dem Sabbatfeuer zusammenhängt,einschließlich seinen Aschenresten,denn das Julscheit in seinem Wesen nach das Sabbatfeuer,das durch die Winterkälte ins Haus verdrängt wurde.Der Protestantismus verfiel dem anderen Extrem und versuchte in unterschiedlichem Ausmaß,die Göttin wiederum ganz und gar zu verbannen.Alles was er ereichte,war die Einbuße der Magie,die der Katholizismus,in welch verzerrter und verkrüpelter Form auch immer,bewarte,denn die Göttin läßt sich nicht verbannen.Die Göttin hat zu Jul auch den Vorsitz über die anderen Gottesthematik-jene des Eichenkönigs und des Stechpalmkönigs,welche ebenfalls in volkstümlicher christlichen Tradition überlebt hat,so sehe sie auch von der officiellen Theologie ignoriert wurde. Allzuoft ist natürlich das harmonische Gleichgewicht des dunklen und des lichten Zwillingsbruders,des nötigen Wachsens und Schwinden,in ein Konzept des Gut-gegen-Böse verzerrt worden.Übrigens hält in Italien eine Hexe den Platz von Nikolaus/Weihnachtsmann inne.Sie wird Beltiana(Epiphanie)genannt, und fliegt in der Nacht des Zwölften auf ihrem Besenstiehl umher,um den Kindern durch die Schornsteine Geschenke zu bringen.
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